Lurøy Gård

  Fotograf: Malin Nordås

  Fotograf: Kathrine Sørgård

  Fotograf: Kathrine Sørgård

  Fotograf: Kathrine Sørgård

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Adresse Lurøy Gård
8766 Lurøy
Telefon 99022490
Geographische Länge 12.864032670160025
Geographische Breite 66.419967

Sie möchten mit der Familie ein besonderes Erlebnis erleben, etwas feiern oder einfach nur die Ruhe des Landes erleben? Dann ist Lurøygården genau das Richtige für Sie. In dem alten Haus stört kein Fernseher, aber gute Betten, hausgemachtes Essen, ein friedlicher Garten und draußen grasende Tiere. Hier können Sie in einem herrschaftlichen Wohnhaus mit eigenem Renaissancegarten Ihren Puls senken und neue Energie tanken. Altmodische Pfarrrosen, Apfelbäume und Pfirsiche sorgen für Düfte, die Sie in die richtige Stimmung versetzen.

Auf Lurøy liegt der Renaissancegarten am Polarkreis. Vielleicht der nördlichste seiner Art auf der Welt. Hier liegt er geschützt und ungestört am Fuße des Lurøyfjellet, seit er um 1740 angelegt wurde. Die ersten Renaissancegärten wurden in Italien bereits zu Beginn des 15. Jahrhunderts angelegt. Was diese Gärten charakterisierte, waren die regelmäßige und symmetrische Form, Brunnen und Kanäle. Es gibt Grund zu der Annahme, dass in Norwegen weniger prächtige Gärten angelegt wurden als in Südeuropa. Auf Lurøy gibt es keine Springbrunnen oder prächtige Dimensionen, aber die Anlage selbst mit Bepflanzung in Parterres ist die gleiche. Die Stauden sind auf geometrisch ähnlichen Beeten gepflanzt, mit Gräsern eingefasst und bilden einen symmetrischen Flächenschmuck, der ebenfalls axial zum Hauptgebäude angeordnet ist. Es hat wohl einige Jahre gedauert, bis die Renaissance ihren Weg nach Norden nach Norwegen gefunden hatte, schließlich kamen auch der Barockgarten und der Landschaftsgarten dazu und verdrängten die meisten Renaissancegärten. Heute sind nur noch wenige Renaissancegärten in Norwegen in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Generationen sind gekommen und gegangen, und um 1890 hatte der Garten auf Lurøy auch einen Landschaftsgarten im englischen Stil. Dieser Stil zeichnet sich durch verschlungene Wege, Bepflanzung mit Laubbäumen und Wasser aus. Auf Lurøy wurde nördlich des Gartens ein künstlicher Teich angelegt und wärmeliebende Bäume wie Eiche und Blutbuche gepflanzt.

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